IGBS-Award

2016

Gewinner: Emil Zwingli, Wattwil

 

Mehr dazu folgt!

2015

Gewinner: Rudolph Schärz, Mont Soleil

 

Der Award 2015 geht an Rudolph Schärz aus Mont Soleil. Er ist Züchter der KB-Stiere Alibaba, Astro und Anibal und der bekannten Schaukühe Prelude Perla und Starbuck Arina.



2014

Gewinner: Familie Neuenschwander


Der IGBS-Award 2014 wird der Familie Neunschwander aus Oppikon TG verliehen. Als Stammkuh der Neutop-Herde kann die bekannte Starbuck STELLA bezeichnet werden. Die beiden bekanntesten Töchter aus STELLA waren Jetway JUWELA-ET und Mascot SIRIL-ET. Aus der ganzen Linie sind dann auch auf der männlichen Seite einige gute Vererber herangewachsen. Jordan aus STELLA, Julen aus JUWELA, Silverstone aus SIRIL. Aus Jordan EVIVA gab es den sehr beliebten Einstein. Der Peter Sohn Silverstone ist im Moment sehr aktuell und vererbt sehr viel Milch. Die Neuenschwanders haben immer auf Leistung gezüchtet und wurden so schon mit einigen guten Stieren belohnt. Die IGBS wünscht der Familie weiterhin viel Züchterglück und ist auf weitere Vererber mit dem Präfix Neutop gespannt.

2013

Gewinner: IGBS-Gründer


Der IGBS-Award 2013 geht an Roland Baumgartner, Fredi Binder und Ernst Niklaus. Diese drei engagierten Züchter leisteten Pionierarbeit und lehnten sich mit ihrem Interesse an Genetik aus Übersee in den 60er-Jahren gegen den Staat und den Zuchtverband auf. Ihr Ziel war eine exterieurstarke und leistungsbereite Brown-Swiss-Kuh. Durch die Gründung der IGBS bündelten sie ihre Interessen in einer Gemeinschaft und trugen massgeblich zum Zuchtfortschritt bei. Herzliche Gratulation zum Award und herzlichen Dank für euer Engagement.



2012

Gewinner: Vinzens Gion Peder


Der IGBS-Award 2012 geht an Vinzens Gion Peder. Er hat mit seiner Ausnahmekuh JoLA Spezielles erreicht. Sie war Champion an der IGBS-Schau, gab über 150`000kg Milch und hat viele starke Töchter. Auch Stiere aus ihrer Linie kamen in grosser Anzahl in den Zweiteinsatz. Bei einigen wünscht sich die IGBS sicher noch höhere Leistungszahlen, die Exterieurwerte sind aber beeindruckend und für gezielte Paarungen höchst interessant. Auch kommen aktuell aus der JOLA-Linie immer wieder genomisch starke Jungstiere und man kann sich daraus noch einiges erhoffen.

2011

Gewinner: Peter Gfeller


Das grosse Engagement rund um die braune Kuh von Peter Gfeller hat die IGBS sehr beeindruckt. Er selber züchtet leistungsstarke Kühe, die vor allem im Typ überzeugen. Auch seine Schauerfolge fanden in ganz Europa Beachtung, aber auch der Milchvererber Eric aus der Gfeller-Zucht konnte in der Breite Spuren hinterlassen. Als Richter war Peter Gfeller in ganz Europa ein gern gesehener Mann und auch an der Spitze von Swissgenetics war er für die erfolgreiche Lancierung des Exportes von Schweizer Genetik verantwortlich. Sein Einsatz für die Schweizer Landwirtschaft über all die Jahre hinweg ist aussergewöhnlich und dies gilt es auch speziell zu verdanken. Weiterhin viel Erfolg in der Zucht und viel Kraft bei den vielen Ämtern.  Ein grosser Dank geht natürlich auch an die ZS-AG für das Sponsoring des Award`s.



2010

Gewinner: BGS Frankreich

Die BGS (Brune Génétique Services) ist der französische Braunviehzuchtverband und die Besamungsstation mit dem dazugehörigen Prüfprogramm gemeinsam. Die im Jahre 1987 gegründete BGS wird heute von Olivier Bulot geführt. Die Zusammenführung der beiden Organisation hatte für die Brown Swiss Rasse in Frankreich sehr viele Vorteile, die finanziellen Mittel und die Mitarbeiter konnten effizienter eingesetzt werden. Der Französische Braunviehzuchtverband zählte in den 80er Jahren rund 10`000 Herdebuchtiere, heute sind es schon bald 20`000, also jährlich ca. 3% mehr. Der Grund für diesen Erfolg liegt natürlich in einem starken Verband, aber auch das Zuchtziel, welches verfolgt wird. Die Landwirte wollen Leistungsstarke und harte Laufstallkühe, die jeden Tag mit wenig Problemen Höchstleistungen erzielen können. Die reine Exterieurzucht war in Frankreich immer zweitrangig. Ein weiterer Grund sehe ich in den Züchtern selbst, sie stehen voll hinter ihrer Rasse und zeigen sie auf Schauen um Werbung in eigener Sache zu machen. So werden in Frankreich zum Beispiel am wenigsten Gebrauchskreuzungen gemacht, eine logische und schöne Konsequenz, wenn die Nachfrage nach der braunen Kuh so gross ist. Herzlichen dank auch der ZSAG in Chur für das Sponsoring des Award`s.

2009

Gewinner: Hans und Christian Hänny


Die Familie um Starbuck-Wolga hat ihnen den ganz grossen Durchbruch gebracht. Mit den Nachkommen aus dieser Familie haben die Gebrüder Hänny die Braunviehzucht weltweit und nachhaltig beeinflusst. Allen voran der Stier Gordon WURL, aber auch Ace WAGOR und andere Töchter und Söhne aus Wolga werden noch lange die weltweite Braunviehzucht prägen. Doch bei Hänny's ist die Leistungszucht nicht erst mit der Wolga-Familie ein Thema. Schon in den 70-er und 80-er-Jahren standen im Stall der beiden Brüder OB- und F1-Kühe mit Laktationsleistungen von weit über 10'000 kg! Die Kuh Lotti Glaris und ihre Nachkommen waren zu ihrer Zeit bereits ein Begriff und widerspiegelten das Zuchtziel des Betriebes ganz klar. Die Leistung und Funktionalität standen für Hänny's immer an erster Stelle. Wenn dann noch ein gutes Exterieur dazu kam - umso besser! Die IGBS gratuliert den beiden Preisträgern nochmals recht herzlich und wünscht alles Gute für die Zukunft. Der ZSAG in Chur danken wir an dieser Stelle für das Sponsoring des Award's.



2008

Gewinner: Raimund Beerli


Die Auszeichnung hat sich Raimund Beerli mit seinen Anstrenungen rund um die Braunviehzucht mehr als verdient. Er gehörte zu jenen Pionieren, die schon früh nach bester BS-Genetik im In- und Ausland gesucht haben. Mit dem Kauf einer Spülung Jetway x Vinos Fuchsi gelang ein erster grosser Wurf. Mit den Kühen Fuchsi, Fiesta und Funja und dem Stier James entstand eine ansprechende Zahl leistungsstarker Tiere, die die Zucht auf dem Lindenhof und in der ganzen Schweiz nachhaltig beinflussen sollten. So stammen aus dem F-Stamm Stiere wie Primo, Fieri und Ferrari.
Als weiteren Glücksfall darf man auch den Embryonen-Import von Jetway x Dotson Sylvia bezeichnen. Aus dieser Paarung stammt die bekannte Schau- und Leistungskuh Jetwa-ET. Mit Jens und Jetton haben bereits zwei ihrer Söhne den Sprung in den Wiedereinsatz geschafft.
Mit der Gründung der KB-Organisation Select-Star im Jahr im Jahr 1996 und seinem Engagement als Verwaltungsrat dieses Unternehmens hat Raimund Beerli aber auch den Genetikmarkt in der Schweiz belebt.
Wir wünschen dem Preisträger an dieser Stelle alles Gute für die Zukunft.


2007

Gewinner: Dan Gilbert, USA


Mit dem IGBS-Award 2007 wird ein Mann geehrt, der sich zur Aufgabe gemacht
hat, ausschliesslich Brown-Swiss Samen zu vermarkten, und sich aktiv und mit viel Engagement in Projekte im Zusammenhang mit der Brown Swiss Rasse einsetzt.
Speziell erwähnenswert sind : Seit 1996 beteiligt am vom BS-Verband vergebenen Brown Swiss Stipendium, Beteiligungen an Forschungsprojekten über das augverhalten bei Kälber und Langzeitstudien der Universität von Iowa, am USDA-Projekt über die Aufschlüsselung des Rindergenoms, an Fütterungsversuchen mit mehrfach ungesättigten Fettsäuren an den Universitäten von Utah und Iowa, Mitglied des Genetischen Ausschusses des BS-Verbandes, Sponsor von verschiedenen Jungzüchterorganisationen in den USA. Dan Gilbert ist auf einer BS-Farm im US-Bundesstaat Iowa aufgewachsen, und hat nach seinem Universitätsabschluss 10 Jahre für den amerikanischen BS-Zuchtverband gearbeitet, als Verbandsexperte und zuletzt als Direktor der verbandseigenen Vermarktungsorganisation Brown Swiss Enterprises (BSE). Als solcher hat er u. a. die Stiere Emerald und besonders Starbuck vermarktet, was ihm den Spitznamen "Mr. Starbuck" einbrachte. 1994 konnte er durch die Übernahme der Samen-Vermarktungsrechte von BSE seine Firma New Generations Genetics gründen. Seitdem hat er über 110 Brown-Swiss-Stiere geprüft. Zu seinem Angebot gehörten Stiere wie die bereits erwähnten Starbuck und Emerald, aber auch Credit, Tom, Trek, Trademark, Pacer, Premium, CPR, Jemstone, President, Denver, Vigor. NGG prüft 12 Stiere pro Jahr.



2006

Gewinner: Christian Schild


Mit Christian Schild, Ottoberg TG, durfte ein Pionier der Brown-Swiss-Zucht in der Schweiz den IGBS-Award in Empfang nehmen. Kaum einer hat sich dermassen für die braune Kuh engagiert wie Schild, welcher auch IGBS-Präsident war. Schild hielt in seiner bekannten Rhetorik Rückschau. So erinnere er sich gerne an die Zeit zurück, als die IGBS-Jahresversammlung noch über 700 Anwesende zählte und Euphorie herrschte. Auch erzählte Schild von den Auswahlreisen: «Ich hatte noch die Frechheit, zu verlangen, dass jetzt die Kuh umgehend gemolken werde. Ich wollte wissen, ob die Kuh zu melken ist oder nicht.» Auch die Gründungsversammlung der Jungzüchtervereinigung mit 400 jungen Leuten sei ein Höhepunkt gewesen wie auch die sogenannte Embryonenkilbi.
Es wäre auch nicht Christian Schild, wenn er nicht noch etwas zur aktuellen Zucht gesagt hätte. Neben den vielen positiven Eigenschaften der braunen Kuh kritisierte auch Schild die zu geringe Leistungssteigerung. Er hoffe, dass man hier die Wende schaffe, denn mit den aktuellen Zahlen sei es schwierig, für die braune Kuh zu werben. Bezüglich Exterieur solle man sich auf das Wesentliche konzentrieren und sich nicht sich in den Details verlieren. Als Beispiel nannte Schild die Brustbreite. Nach seiner Meinung werde zu stark auf eine breite Brust gezüchtet. Viele Anwesende zeigten sich sehr erfreut von Schilds Worten, da er ihnen aus dem Herzen sprach und die Dinge auf den Punkt brachte.

2005

Gewinner: Josef Berchtold


Mit der von der Züchterservice AG gestifteten Auszeichnung ehren wir auch in diesem Jahr eine Person, die sich besonders für die Brown-Swiss-Zucht verdient gemacht hat. Der Preisträger Josef Berchtold ist seit nun mehr als zehn Jahren im Dienste der Brown-Swiss-Zucht unterwegs. Meistens mit einer Fotokamera bewaffnet, sammelt er in ganz Europa Eindrücke und Informationen. Mit seinen Artikeln in der Fachpresse und in der Zeitschrift "Rinderzucht Braunvieh" orientiert er Züchter auf der ganzen Welt über das auktelle Zuchtgeschehen. Josef Berchtold fotografierte "Coolman" in seinem Element, schrieb über die legendäre "Jane of Vernon" und verkündete schon vor Jahren, ob Starbuck dereinst top oder flopp sein wird. Viele seiner Artikel haben bis heute nichts an ihrer Aktualität verloren. Dank Berchtolds Arbeit wissen die Züchter heute, was auf der ganzen Welt besamt wird, welche Kuh wann und wo welche Schau gewonnen hat und wieso der Züchter die Arbeit der Zuchtverbände und Genetikstationen immer mit einem kritischen Auge betrachten soll. Seine Kommentare regen an, sich weiter intensiv mit der BS-Zucht auseinanderzusetzen und lässt die Züchter aus der ganzen Welt etwas näher zusammenrücken.



2004

Gewinner: Walter Stocker


Gardan, Texas, Mocambo, Tabu, Zando, Jetari, Jaker und Sugar sind nur einige Stiere, die in den letzten Jahren aus dem Zuchtbetrieb von Walter Stocker, Neudorf LU, erfolgreich im Zweiteinsatz über die KB eingesetzt worden sind. Nicht nur dass so viele Stiere den Sprung in den Zweiteinsatz geschafft haben ist dabei erwähnenswert, sondern auch die Tatsache, dass die Stocker-Genetik sich einer äusserst guten Nachfrage erfreut. Der Grossteil dieser Stiere stammen von der Stammkuh Jargon-Jümpfer (Mocambo, Sugar) ab oder von Jümpfers Ado-Töchter Ariel-ET, Albina-ET und Alexa-ET ab. Mit Jupiter-Jasmin verfügt Stocker noch über eine zweite Stammkuh, die über ihre Söhne Gardan und Jaker-ET die BS-Zucht entscheidend beeinflussen werden.

2003

Gewinner: Peter Bosshard


Der IGBS-Award geht dieses Jahr an Peter Bosshard. Sein Name ist in der Brown-Swiss-Szene im In- und Ausland ein Begriff. Als Geschäftsführer der Züchterservice ZS AG setzt er sich unermüdlich für die Belange der braunen Kuh und deren Züchter ein. In jüngster Zeit hat er sich vor allem rund um den Nutzviehexport einen Namen gemacht. Seiner Energie und seinem Nachdruck ist es zu verdanken, dass neue Märkte für das Braunvieh erschlossen werden konnten. Irland, England oder Russland sind Beispiele dafür.
Dies hat der IGBS-Vorstand zum Anlass genommen, Peter Bosshard mit dem IGBS-Award für seine Arbeit zu danken.
Schon in früheren Jahren kämpfte Peter Bosshard als IGBS-Geschäftsführer für eine fortschrittliche Zuchtpolitik. Die leistungsbetonte BS-Kuh nach amerikanischem Vorbild, wie sie heute in der Schweiz Standard ist, war damals im Zentrum seiner Aktivitäten.
Der Anerkennungspreis wird jedes Jahr an der Generalversammlung für besondere Leistungen rund um die BS-Zucht verliehen.




2002

Gewinner: Zuchtbetrieb Gisler's Swiss Elite


Tino und Valo Gisler aus Bürglen gewinnen den IGBS-Award 2002, der für besondere Leistungen in der BrownSwiss-Zucht vergeben wird. Die Gebrüder Gisler machen mit ihrem sehr hochwertigen BS-Zuchtbestand beste Werbung für die Braune Kuh. Schon manche Besucherdelegation aus dem In- oder Ausland war ob der Qualität der Tiere und dem Betriebsmanagement tief beeindruckt und ging mit nachhaltigen Erinnerungen nach Hause.
Auch an den Ausstellungen präsentiert der Betrieb Gisler regelmässig seine Spitzentiere und stellt sie damit auch als Werbeträger in den Dienst der ganzen Rasse. Und mit der Rekordleistung von Satrap Enziane mit 21'806 kg Milch mit 3.9%F und 3.7%E wurden Braunviehzüchter auf der ganzen Welt auf die Schweizer Braunviehzucht aufmerksam.
Die IGBS ist überzeugt, dass vom Engagement der Gebrüder Gisler die gesamte Schweizerische Braunviehzucht profitieren kann und der Betrieb Gisler deshalb ein würdiger Preisträger 2002 darstellt

2001

Gewinner: Josef Schuler, Meggen